Über mich

…seit meiner frühen Jugend habe ich mich für computer-generierte Grafiken interessiert.

Vor allem die Umgebungen von Computerspielen, welche besonders liebevoll und detailreich gestaltet wurden, brannten sich in mein junges und aufnahme-freudiges Hirn ein.

[ja so wie viele „Grafikfetischisten“ konnte ich es 2007 nicht akzeptieren, dass das Spiel „Crysis“ nicht auf höchster Qualität flüssig auf meinem Rechner lief. Die folgliche „Diashow“ genoss ich aber trotzdem ;)]

Bereits mit 14 Jahren habe ich für diverse Spiele (Jedi Knight / Counterstrike / Half Life etc.) mittels deren Editoren sogenannte „Levels“ – also virtuelle „Welten“ – erstellt.

Retrospektive war dies wahrscheinlich ausschlaggebend für die Wahl des Studiums, denn ich entschied mich für die Architektur. Auch hier geht es um das Erschaffen von „Welten“ – diesmal halt nur Reale.

Das Studium schärfte mein Verständnis für Raum und Form und machte mir bewusst, wie man spezielle Atmosphäre kreiert ohne dabei die Fesseln des Möglichen hinsichtlich bauphysikalischen Gegebenheiten zu ignorieren.

Trotz der vielen analogen Handarbeit  wurde mir im Laufe des Studiums aber umso mehr bewusst, dass meine Begeisterung für alles Digitale in der Architekturwelt über allem Anderen stand – daher war ich fest entschlossen, auch zukünftig meine Bemühungen in diese Richtung zu lenken.

So habe ich begeistert die Entwicklung von Virtual Reality mitverfolgt und bin bereits früh in der „VR“ meine ersten virtuellen Schritte gegangen. Auch heute ist die Begeisterung, ein Gebäude bereits nach ein paar Tagen virtuell begehen zu können, wofür in der Wirklichtkeit Jahre gebraucht werden würde, ungebrochen.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Interessen sind historische Bauten. Alte Gemäuer haben mich schon immer fasziniert und der Wunsch, ein eigenes Schloss zu besitzen, exisitert seit meiner Kindheit.

[auch wenn ich inzwischen bereits mit einem alten süburgenländischen Arkadenbauernhof zufrieden wäre. 😉 ]

Dementsprechend ist die Denkmalpflege eine weitere Herzensangelegenheit, welche ich versuche mit meiner Erfahrung in der Computergrafik zu kombinieren.

Die größte Genugtuung gibt mir dabei die Erstellung von für immer verlorenen Gebäuden als virtuelle Rekonstruktion. Ich empfinde dies als extrem wertvolle und belohnende Aufgabe und versuche so einen Teil zur Aufbereitung der Geschichte beizutragen.

Im November 2018 schloss ich das Masterstudium an der TU Wien mit ausgezeichnetem Erfolg ab.

Seither bin ich festes Mitglied des jungen und motivierten Teams von  „Squarebytes“ (www.squarebytes.at), wo wir tagtäglich versuchen, die Messlatte für Visualisierungen und Anwendungen jeder Art höherzulegen.

Dipl.-Ing. Andreas Schaukowitsch